Kaderdefinition
Sinn des Kreiskaders ist die Repräsentation des Pferdesportkreises durch die Kreiskaderangehörigen bei Turnieren und Reitsportveranstaltungen innerhalb der Region sowie die Vertretung des PSK Biberach bei Fördergruppenturnieren und Mannschaftswettbewerben. Des weiteren soll über die Fördergruppen die Nachwuchsförderung für die einzelnen Regionalkader des WPSV unterstützt werden.
Der Pferdesportkreis Biberach nominiert jährlich für die Einzelnen Ressorts die besten Reiter und Reiterinnen des Pferdesportkreis Biberach. Diese Reiter / -innen werden für das jeweilige Ressort zu einem Kreiskader zusammengefasst. Die Kreiskaderzusammensetzung gilt für ein Jahr.
Auswahlverfahren für den Kader
Die jeweiligen Ressortverantwortlichen sichten unterjährig Reiter/ -innen bei Turnieren, und werden über die Vereinsvorstände oder deren Vertreter über förderungswürdige Jugendliche informiert. Diese Auswahl der Reiter / -innen wird für das jeweilige Ressort zu einer Fördergruppe zusammengefasst. Die Mitglieder der Fördergruppe nehmen an Lehrgängen die vom PSK-Biberach (2mal im Jahr) durchgeführt werden teil. Diese Lehrgänge werden wenn möglich für Fördergruppenmitglieder bis zum 18. Lebensjahr durch den PSK bezuschusst oder bei vorhandenen Budget vollständig getragen.
Nominierung
Pro Jahr und Altersklasse werden jeweils zum Start der Turniersaison (spätestens zum Ende des 1. Quartals) 6 Kaderreiter / -innen nominiert. 3 / 4 Reiter / -innen vertreten davon den PSK-Biberach beim Fördergruppen-Vergleichsturnier und den Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften der PSK´s. Diese 6 Reiter / -innen bilden den Ressortkreiskader (z.B. Dressurkreiskader) für die jeweilige Altersklasse und das Turnierjahr.
Die Nominierung erfolgt durch den jeweiligen Ressortleiter. Mit der Zustimmung des / der Reiter / -in zur Aufnahme in den Kreiskader, wird die Teilnahme an den beiden genannten Turnieren Pflicht. Die Kadermitglieder reichen nach Aufnahme in den Kader beim jeweiligen Ressortleiter die Nennungsschecks sowie Pferdeaufkleber von allen in Frage kommenden Pferden (doppelt!) ein.
Jedes Jahr nach Abschluss der Turniersaison, nach den Turnieren, Lehrgängen und Sichtungen werden die Listen der Kreiskader und Fördegruppenmitglieder neu überarbeitet und für das Folgejahr aktualisiert.
Kriterien für Nominierung
Kriterien für die Nominierung sind Turniererfolge im Vorjahr, Teilnahme an der Kreismeisterschaft (ist förderlich jedoch nicht zwingend), Kontinuität der Teilnahme an den angebotenen Lehrgängen, Repräsentationsbereitschaft des PSK Biberach in der Öffentlichkeit.
Kennzeichnung der Zugehörigkeit zum Kreiskader
Die Mitglieder des Kreiskaders erhalten 1 Kreiskaderabzeichen (Wappen des Kreis Biberachs (gelb, rot, schwarz) mit Überschrift PSK Biberach. Das Kreiskaderabzeichen ist auf die Turnierjacke aufzunähen.
Die Kennzeichnung durch das Kreiskaderabzeichen ist für Junioren und Junge Reiter bis zum 18. Lebensjahr bei allen Turnierstarts Pflicht. Reiter die bereits in einem übergeordneten Kader nominiert sind, ist das Tragen des Kreiskaderabzeichens freigestellt. Der PSKBiberach würde sich freuen wenn bei den Turnieren in Tübingen und Neu Ulm das Kaderabzeichen des Pferdesportkreises im Rahmen der Gruppenzugehörigkeit von allen Teilnehmern getragen wird. Das Kaderabzeichen kann vom Zeitpunkt der Aushändigung bis zum 31.März des Folgejahres getragen werden.
Turnierteilnahme / Nennung
Die Nennungen für das Fördergruppen-Vergleichsturnier in Tübingen und den Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften der PSK´s in Neu Ulm werden ausschließlich durch die PSK vorgenommen. Genannt werden in jeder Prüfung alle Kadermitglieder. Startberechtigt sind davon 3 bzw. 4 Reiter / -innen.
Das Nenngeld wird vom PSK-Biberach getragen, das Preisgeld erhält der / die Reiter /-in Der PSK Ressortleiter setzt sich mit allen Reiter-/innen, rechtzeitig vor Nennungsschluss zum jeweiligen Turnier in Verbindung.
Der PSK erwartet von allen Reitern ein korrektes Verhalten im Umgang mit Pferden, höfliches Auftreten auf Turnieren, insbesondere auch gegenüber ehrenamtlichen Helfern, Richtern und Zuschauern.